Der Vatikan hat das offizielle Programm für die Spanienreise von Papst Leo XIV. veröffentlicht, einen Monat vor seinem Abflug. Die Agenda ist dicht gefüllt und enthält Themen, die in Spanien bereits im Vorfeld für Diskussionen sorgen. Am 6. Juni wird Leo XIV. in Madrid vom spanischen Königspaar empfangen. Erst zwei Tage später trifft er den Regierungschef Pedro Sánchez – ungewöhnlicherweise nicht im Regierungspalast, sondern in der spanischen Vatikanbotschaft.
Außerdem besucht der Papst ein Sozialprojekt und leitet ein Abendgebet mit Jugendlichen sowie eine Sonntagsmesse mit Fronleichnamsprozession. Geplant ist auch ein Treffen mit seinem früheren Orden, den Augustinern. In Barcelona nimmt er an Gebetstreffen teil, besucht ein Gefängnis und die Abtei Montserrat. Am Abend weiht er den neuen Jesus-Christus-Turm der Sagrada Família ein, genau am 100. Todestag von Antoni Gaudí.
Die letzten beiden Reisetage stehen im Zeichen der Migration. Auf Gran Canaria und Teneriffa trifft der Papst Flüchtlingshelfer, Migranten und Menschen, die sich für Integration einsetzen – ein Programmpunkt, der bereits politische Spannungen ausgelöst hat. Nach einer Messe im Hafen von Teneriffa kehrt Leo XIV. am 12. Juni nach Rom zurück.