In seiner Predigt zum Fest der Heiligen Katharina von Siena hat Weihbischof Dominikus Schwaderlapp hervorgehoben, sie habe trotz einfacher Herkunft und fehlender Bildung die Welt nachhaltig geprägt.
Sie sei "ein ganz besonderes Instrument in der Hand Gottes" gewesen und habe durch ihre tiefe Christusverbundenheit Frieden gestiftet, Kranke begleitet und sogar die Rückkehr des Papstes von Avignon nach Rom bewirkt. Entscheidend sei ihre "Einheit der Liebe", die aus der Einheit mit Christus erwachsen sei und ihr Handeln getragen habe.
Schwaderlapp betonte, diese Einheit bilde auch heute die Grundlage christlichen Lebens. Aus dieser Beziehung sei ihre Liebe zu den Mitmenschen und zur Kirche hervorgegangen. Trotz eigener Grenzen habe sie sich ganz in den Dienst gestellt und damit ein Vorbild gegeben. Ihre Mahnung bleibe aktuell: "Die Welt scheint der Einheit der Liebe zu entbehren."