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Papst Leo besucht Gefängnisinsassen

Am vorletzten Tag seiner Afrikareise hat Papst Leo XIV. erstmals eine Haftanstalt besucht. In der Küstenstadt Bata am Golf von Guinea besuchte er am Mittwoch ein Gefängnis, in dem vor allem Menschen mit langen Haftstrafen einsitzen. Wegen eines heftigen Tropenregens war seine Ansprache im Innenhof kaum zu hören. Der Pontifex machte den Häftlingen darin Mut und betonte, dass Menschenwürde und Hoffnung niemals verloren gingen. «Niemand sei von der Liebe Gottes ausgeschlossen!», so Leo XIV. «Jeder von uns, mit seiner eigenen Geschichte, seinen Fehlern und seinem Leid, ist und bleibt in den Augen des Herrn wertvoll. Den heftigen Regen kommentierte er spontan als ein «Zeichen des göttlichen Segens.» Die Insassen ermunterte er, ihre Zeit im Gefängnis sinnvoll zu nutzen. Die Behörden müssten dafür sorgen, dass sie studieren oder in Würde arbeiten könnten. Leo versicherte den Männern, dass die Kirche immer an ihrer Seite stünde.