Warum ist die Ehe ein Sakrament, das sich die Brautleute selbst spenden? Weshalb ist sie unauflöslich – und was bedeutet das konkret? Wieso braucht es für eine gültige Trauung die Pfarrkirche und klare rechtliche Formen? Und warum ist die Weihe ein Weg, der über Jahre vorbereitet wird, während viele Paare nach zwei Ehevorbereitungsgesprächen mit dem Priester verheiratet sind?
Gemeindereferentin Michelle Engel und Pfarrer David Grüntjens widmen sich in dieser Folge zwei Sakramenten, die wie kaum andere das ganze Leben prägen: der Ehe und der Weihe. Was auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirkt, entpuppt sich im Gespräch als faszinierendes Doppel – beide verlangen eine Entscheidung für den Rest des Lebens und beide sind tief in der Theologie, der kirchlichen Praxis und im persönlichen Glauben verankert.
Frengels & Chef sprechen über Berufung, Treue, Nachkommenschaft, die sakramentale Dimension der Ehe und die komplexe Realität heutiger Beziehungen. Gleichzeitig öffnen sie den Blick auf die Weihe: vom Diakonat, Priesteramt und Bischofsweihe über Handauflegung, Allerheiligenlitanei und Gehorsamsversprechen bis hin zur Frage, wie man überhaupt erkennt, ob Gott einen ruft.