Bei der Polizei im US-Bundesstaat Illinois ist am Mittwochabend eine Bombendrohung eingegangen – sie galt dem Haus von Papst Leos Bruder John Prevost. Wie die Polizei in New Lenox am Morgen danach mitteilte, erwies sich der Hinweis nach einer umfassenden Durchsuchung als unbegründet. Lokale Medien berichteten über den Vorfall.
Die Anwohner der Gegend seien nach der Evakuierung auf Aufforderung der Polizei in ihre Häuser zurückgekehrt. Bei der Durchsuchung seien Sprengstoffspürhunde zum Einsatz gekommen. Die Polizei teilte mit, falsche Hinweise dieser Art seien strafbar. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drohung dauern an.
Würdigung vom Präsidenten
In den Tagen zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den anderen Bruder des Papstes in einem Online-Beitrag auf seiner Plattform "Truth Social" gewürdigt und zugleich die Äußerungen von Leo XIV. zum US-Konflikt im Iran sowie dessen Forderung nach Frieden kritisiert.
"John ist voll und ganz MAGA. Er versteht es, und Leo nicht!", schrieb Trump. "Ich will keinen Papst, der es für in Ordnung hält, dass Iran eine Atomwaffe besitzt." Leo XIV. selbst kommentierte Trumps Äußerungen mit den Worten: "Ich fürchte weder die Trump-Regierung noch das offene Aussprechen der Botschaft des Evangeliums."