Vorsitzender der US-Bischöfe ruft Christen zur Friedensförderung auf

"Berufung als Friedensstifter treu bleiben"

Erzbischof Paul Coakley schließt sich den Friedensappellen von Papst Leo XIV. an und ruft die US‑Katholiken zum Gebet für eine Verhandlungslösung mit dem Iran auf. Er fordert alle Beteiligten dazu auf, sofort auf Frieden hinzuarbeiten.

Erzbischof Paul Coakley (Erzbistum Oklahoma City)

Der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Erzbischof Paul Coakley, ruft die Katholiken zum Gebet um einen Waffenstillstand und eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg auf. Christen müssten ihrer "Berufung als Friedensstifter treu bleiben", sagte Coakley nach Angaben des Nachrichtenportals OSV News am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

Friedensappell angesichts Spannungen im Iran-Konflikt

Je länger der Konflikt mit dem Iran dauere, einschließlich der Gefahr einer Entsendung von Bodentruppen in die Region, desto größer sei das Risiko einer dramatischen Eskalation, die einen noch größeren regionalen Konflikt heraufbeschwören könnte, so der Erzbischof von Oklahoma City. 

Ausdrücklich schloss sich Coakley den anhaltenden Friedensappellen von Papst Leo XIV. an. Die US-Regierung und alle beteiligten Parteien sollten entschlossen auf einen sofortigen Waffenstillstand hinwirken und einen wirksamen Dialog zur Lösung der gefährlichen Lage führen.

Paul Coakley

Die katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten haben auf ihrer Herbstvollversammlung in Baltimore den Erzbischof von Oklahoma City, Paul Coakley, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Wie die US-Bischofskonferenz mitteilte, setzte sich der 70-Jährige in einer Stichwahl mit 128 zu 109 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Bischof Daniel Flores aus Brownsville durch, der anschließend Vizepräsident wurde.

Paul Coakley, Erzbischof von Oklahoma City / © Bob Roller/OSV News (KNA)
Paul Coakley, Erzbischof von Oklahoma City / © Bob Roller/OSV News ( KNA )
Quelle:
KNA