"Ich sehe hier tatsächlich durch die Fensterscheiben direkt den Kölner Dom", staunt Michelle Engel direkt zu Beginn der neuen Folge. Ihr Podcast-Partner schaut währenddessen – wie er selbst ironisch zugibt – gegen die Wand. In ihrem pointierten Stil sprechen Gemeindereferentin Michelle Engel ("Frengels") und Pfarrer David Grüntjens ("Chef") fortan im DOMRADIO-Studio über die Grundpfeiler des katholischen Glaubens.
Die sieben Sakramente
In der zweiten Staffel widmen sich "Frengels & Chef" einem theologischen Kernbereich: den sieben Sakramenten der katholischen Kirche – Taufe, Eucharistie, Firmung, Buße, Ehe, Weihe und Krankensalbung.
"Sakramente sind eigentlich so mit das Wichtigste, was wir in der Kirche haben", erklärt Grüntjens. Sie seien Zeichen der Nähe Gottes – allerdings nicht bloß symbolisch: "Was da gefeiert wird, bleibt nicht auf der Zeichenebene, sondern wird ganz real an dir in deinem Leben." Sakramente seien Rituale, in denen eine unsichtbare Wirklichkeit sinnlich erfahrbar wird.
Wenn das Leben sich ändert
Sakramente begleiten entscheidende Lebensmomente, so die Podcaster: beim Erwachsenwerden oder wenn aus einer Beziehung eine Ehe wird oder wenn eine Krankheit das Leben überschattet.
Dabei scheuen die beiden auch schwierige Fragen nicht. Kann man Christ sein ohne Sakramente? Die kirchliche Antwort sei deutlich: "Ohne die Sakramente ist ein christliches Leben, wie wir es als katholische Kirche verstehen, nicht möglich", sagt Grüntjens. Gleichzeitig räumt er ein, dass viele Menschen heute Distanz empfinden und es oft ein "Rantasten" braucht.
Der Beginn dieses "Rantastens" ist Engels' Lieblingssakrament: die Taufe, "weil ohne sie nichts weiteres passiert". Grüntjens entscheidet sich für die Eucharistie als "Quelle und Höhepunkt allen kirchlichen Lebens".
Start am 26. Februar
Die neuen Episoden "Frengels & Chef – Der Podcast" erscheinen ab dem 26. Februar alle zwei Wochen, jeweils donnerstags, auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie um 19 Uhr im Radioprogramm von DOMRADIO.DE.
Zum Abschluss der Auftaktfolge heißt es augenzwinkernd: "Wir sind wieder da – und gehen aber erstmal wieder weg."