Im Kölner Dom hat Domkapitular Thomas Weitz am Samstag nach Aschermittwoch betont, wie wichtig Zeichen im Alltag sind. Sie helfen uns, Gedanken und Gefühle mitzuteilen und zeigen, worauf es ankommt.
Anhand des Jesaja-Textes erinnerte er daran, dass Gott Unterdrückung aus der Mitte entfernt. Weitz erklärte, dass Unterjochung nicht nur äußerlich, sondern auch subtil geschieht, etwa wenn man andere kleinmacht oder mit dem Finger auf sie zeigt.
Er mahnte, dass wir im Fasten darauf achten sollten, diese Formen von Herabsetzung zu vermeiden. "Dann geht im Dunkel dein Licht auf, und deine Finsternis wird hell wie der Mittag", sagte er. Weitz ermutigte, Risse zu erkennen und zu reparieren, Einheit zu fördern und Verantwortung im persönlichen Alltag, in der Gemeinde und in der Gesellschaft zu übernehmen.