Papst Leo XIV. hat bei seiner Mittwochs-Audienz für die Pilger aus allen Erdteilen an den Welttag der Kranken erinnert. Die katholische Kirche begeht diesen Tag seit 1993 am Gedenktag der Muttergottes von Lourdes am 11. Februar.
Aus diesem Anlass wollte sich der Papst nach der Generalaudienz zur Lourdes-Grotte in den vatikanischen Gärten begeben, um dort für die Kranken eine Kerze zu entzünden und zu beten.
Auch in seinen Grußworten an die Pilger in der vatikanischen Audienzhalle ging Leo XIV. auf das Ereignis ein. Wegen der zahlreichen Menschen und Einrichtungen, die sich in der Kirche den Kranken widmen, hat der Tag für viele Gläubige eine besondere Bedeutung.
Zentrale Veranstaltungen auch in Peru
Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. eingeführt, der selbst eine unheilbare Parkinson-Erkrankung hatte.
Neben Gottesdiensten im Vatikan finden zentrale Veranstaltungen in einem anderen Land statt. In diesem Jahr ist es das Bistum Chiclayo in Peru. Das Bistum leitete der jetzige Papst von 2014 bis 2023, es gilt als seine zweite Heimat.
In einem spanischen Grußwort wandte sich Leo XIV. am Mittwoch an die Menschen, die dort am Welttag der Kranken teilnehmen. Als seinen Vertreter hatte er den kanadischen Kurienkardinal Michael Czerny nach Chiclayo entsandt.
In seinen theologischen Ausführungen bei der allgemeinen Audienz sprach der Papst erneut über die Bedeutung der Bibel für das Leben der Christen. Er rief alle Gläubigen auf, regelmäßig in der Bibel zu lesen und sie für sich als Quelle des Glaubens an Jesus Christus zu entdecken.