Vor den Kommunalwahlen in Bayern am 8. März appelliert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) an die demokratischen Politiker, wertschätzend miteinander umzugehen.
Gewalttätige Sprache
Es sei beunruhigend, in welcher Form der Kampf um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler geführt werde, erklärte die KAB-Landesvorsitzende Regina Soremba-Böxkes am Mittwoch in München. Sie kritisierte, dass derzeit trotz bewusster Abgrenzung zu rechtsextremen Parteien eine gewalttätige Sprache Einzug halte.
"Wir erwarten politische Debatten, die hart in der Sache, aber wertschätzend im Umgang geführt werden", sagte Soremba-Böxkes. Die Bürgerinnen und Bürger erwarteten lösungsorientierte Ansätze für die Herausforderungen vor Ort. Die Herausforderungen in den Kommunen, die häufig mit Einsparungen und finanziellen Umschichtungen verbunden seien, müssten gemeinsam bewältigt werden.
Soremba-Böxkes betonte zudem, dass nach Überzeugung des Verbands gerade im sozialen Bereich mit Augenmaß vorgegangen werden müsse - stets mit dem Fokus auf die "Option für die Armen".