Katholischer Verband mahnt fairen Kommunalwahlkampf an

Lösungsorientierte Ansätze gefragt

Bei den Gemeinde- und Landkreiswahlen in Bayern werden am 8. März rund 39.500 kommunale Mandatsträger gewählt. Die KAB kritisiert eine gewalttätige Sprache im Wahlkampf und fordert wertschätzenden Umgang miteinander.

Bayern, München: Wahlplakate von verschiedenen Parteien für die Kommunalwahl stehen am Straßenrand / © Sven Hoppe (dpa)
Bayern, München: Wahlplakate von verschiedenen Parteien für die Kommunalwahl stehen am Straßenrand / © Sven Hoppe ( dpa )

Vor den Kommunalwahlen in Bayern am 8. März appelliert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) an die demokratischen Politiker, wertschätzend miteinander umzugehen. 

Gewalttätige Sprache

Es sei beunruhigend, in welcher Form der Kampf um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler geführt werde, erklärte die KAB-Landesvorsitzende Regina Soremba-Böxkes am Mittwoch in München. Sie kritisierte, dass derzeit trotz bewusster Abgrenzung zu rechtsextremen Parteien eine gewalttätige Sprache Einzug halte.

"Wir erwarten politische Debatten, die hart in der Sache, aber wertschätzend im Umgang geführt werden", sagte Soremba-Böxkes. Die Bürgerinnen und Bürger erwarteten lösungsorientierte Ansätze für die Herausforderungen vor Ort. Die Herausforderungen in den Kommunen, die häufig mit Einsparungen und finanziellen Umschichtungen verbunden seien, müssten gemeinsam bewältigt werden. 

Soremba-Böxkes betonte zudem, dass nach Überzeugung des Verbands gerade im sozialen Bereich mit Augenmaß vorgegangen werden müsse - stets mit dem Fokus auf die "Option für die Armen".

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung

Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung ist ein Sozialverband in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in dem etwa 75.000 Männer und Frauen organisiert sind. Die KAB Deutschlands will die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft, in der allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme ermöglicht wird, so beschreiben sie ihre Aufgabe selbst.

Screenshot: KAB vor Continental-Werk in Aachen / © KAB (KAB)
Screenshot: KAB vor Continental-Werk in Aachen / © KAB ( KAB )
Quelle:
KNA