Papst sendet Trost an Opferfamilien von Crans-Montana

"Nichts ist für immer verloren"

Genau einen Monat nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat der Papst den Betroffenen erneut seine Anteilnahme bekundet. Seine Botschaft wurde in einem Gedenkgottesdienst verlesen und sollte auch Hoffnung spenden.

Papst Leo XIV. spricht (Archiv) / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. spricht (Archiv) / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( KNA )

"Ich möchte Ihnen einfach meine Nähe und meine Zuneigung zum Ausdruck bringen", richtete sich der Papst am Sonntag an die Angehörigen der Toten und Verletzten. 

Crans-Montana / © Baz Ratner/AP (dpa)
Crans-Montana / © Baz Ratner/AP ( dpa )

Verlesen wurde seine Botschaft bei einem ökumenischen Gedenkgottesdienst in Sitten, genau einen Monat nach dem verheerenden Brand mit 41 Toten in einer Bar des Schweizer Skiorts.

"In diesen Stunden, in denen Ihre Seelen nicht nur vom Leid, sondern auch vom Unverständnis und dem Gefühl der Verlassenheit durchdrungen sind, kann ich Sie nur der Jungfrau Maria, unserer Schmerzensreichen Mutter, anvertrauen", schreibt der Papst weiter, "damit sie Sie an ihr Herz drückt und Sie einlädt, gemeinsam mit ihr auf das Kreuz zu blicken, an dem auch ihr geliebter Jesus gelitten und sein Leben hingegeben hat."

Botschaft der Hoffnung

Leo XIV. erinnerte an die Auferstehung Jesu - eine Gewissheit, auf der unsere unermessliche Hoffnung gründe. "Die Hoffnung, eines Tages diejenigen wiederzusehen, die Sie verloren haben, die Hoffnung auch, dass schon hier auf Erden ein neuer Tag für Sie anbrechen wird und dass die Freude in Ihre Herzen zurückkehren wird", führte der Papst aus. "Und nichts von dem, was Sie mit ihnen an Schönem und Glücklichem erlebt haben, ist für immer verloren, nichts ist vorbei!"

Quelle:
KNA