Musiker stirbt nach Gottesdienst im Aachener Dom

Dompropst spricht Mitgefühl aus

Es ist ein tragischer Vorfall im Aachener Dom. Ein Musiker ist nach einem Gottesdienst zum 125-jährigen Bestehen von Alemannia Aachen gestorben. Er brach zum Ende des Gottesdienstes kurz vor einem geplanten Auftritt zusammen.

Aachener Dom / © Sina Ettmer Photography (shutterstock)
Aachener Dom / © Sina Ettmer Photography ( shutterstock )

Ein Musiker ist am Wochenende nach einem Gottesdienst im Aachener Dom gestorben. Wie eine Sprecherin des Doms am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte, gehörte der Mann zu einer Musikgruppe, die zum Abschluss eines ökumenischen Gottesdienstes auftreten sollte. Anlass war das 125-jährige Bestehen des Fußballvereins Alemannia Aachen.

Dompropst spricht Mitgefühl aus

Das Bläserensemble sollte beim Auszug vom Turm spielen. Kurz vor dem Auftritt erlitt der Musiker einen Herzinfarkt im Turm und verletzte sich bei einem Sturz. Die Feuerwehr rückte mit einer Drehleiter an, um den Mann vom Domturm zu bergen und Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten.

Währenddessen wurde Dompropst Rolf-Peter Cremer informiert, der den Gottesdienst feierte. Er führte die Gottesdienstbesucher über einen Seitenausgang aus dem Dom. Cremer sagte: "Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen, denen unser tiefes Mitgefühl gilt. Ich vertraue darauf, dass er nun bei Gott die Vollendung seines Lebens findet."

Bistum Aachen

Das Bistum Aachen mit einer Fläche von 4.022 qkm liegt im Westen von Deutschland. Es erstreckt sich von der Nordeifel (Mechernich, Schleiden) bis zum Niederrhein (Krefeld). Die angrenzenden Diözesen sind Köln, Münster, Essen, Trier, Lüttich (Belgien) und Roermond (Niederlande).

Das Bistum Aachen umfasst insgesamt 57 Kommunen. In den drei Großstädten Aachen, Mönchengladbach und Krefeld lebt allein ein Drittel der Katholikinnen und Katholiken, die anderen in den 54 weiteren Kommunen.

Die Spitze des Aachener Doms / © Elisabeth Schomaker (KNA)
Die Spitze des Aachener Doms / © Elisabeth Schomaker ( KNA )
Quelle:
KNA