Vier Tage, vier Generationen, vier Welten. In ihrem Roman "Vier Tage - eine nahöstliche Tetralogie" erzählt Mona Yahia das Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie. Die Geschichte beginnt 1918 in Mossul - als die Engländer die Stadt einnehmen und der Arzt Hayim sich entscheiden muss, ob er mit seiner Familie in der Stadt bleibt. Seine Tochter Rebekka wandert 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv aus. Weitere Stationen des Buches sind Babel, wo Leila, die Enkelin von Hayim, zu Beginn des Yom Kippur Krieges 1973 ihren Militärdienst leistet. Im vierten Kapitel treffen wir Hayims Enkel Nemir in Istanbul. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin Mona Yahia, warum die Frauen unter den orientalischen Juden im Exil viel mehr gewinnen konnten als die Männer, die sie eher als Verlierer des Exils sieht. Denn die Frauen konnten sich aus den patriarchalen Strukturen befreien und - wie Rebekka und Leila - ihr eigenes Leben aufbauen. In "Vier Tage" läßt uns Mona Yahia in die Geschichte einer aus dem Orient stammenden jüdischen Familie eintauchen, wie sie so noch nie erzählt worden ist. Aus dem Englischen hat Kirsten E. Lehmann das Buch kundig ins Deutsche übersetzt.
Am 20. Januar stellt Mona Yahia ihren Roman "Vier Tage" um 19:30 im Kölner Literaturhaus vor. https://literaturhaus-koeln.de/programm/mona-yahia-4-tage/20-01-2026/
https://salonliteraturverlag.com/product/vier-tage/