Dompropst Guido Assmann legt die Heilung des Aussätzigen im Markusevangelium als Offenbarung der Vollmacht Jesu aus. Die Krankheit habe soziale Ausgrenzung und bedeute Hoffnungslosigkeit; umso eindrücklicher sei Jesu Wort: „Ich will, werde rein“. Assmann betont, dass die Heilung durch Wort und Tat geschehe: Jesus habe keine Berührungsangst, strecke die Hand aus und spreche heilend. Daraus folge für Christen der Auftrag, Glauben nicht nur zu verkünden, sondern im „guten Reden und guten Handeln“ sichtbar werden zu lassen. Der Geheilte könne seine Erfahrung nicht verschweigen und werde so zum Zeugen. Zugleich mahnt Assmann, nicht beim Staunen über Wunder stehen zu bleiben, sondern zur Tiefe des Glaubens vorzudringen.
"Reden und Handeln" – Dompropst Guido Assmann am Donnerstag der ersten Woche im Jahreskreis
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