Der moralische Universalismus ist keine Erfindung des jüdisch-christlichen Abendlandes. Es gab ihn schon weit vor Christi Geburt. In seinem Buch "Universalismus. Weltherrschaft und Menschheitsethos" erforscht der Soziologe Hans Joas die Geschichte des Universalismus - ein Ethos, das die moralische Orientierung nicht nur am Wohl der mir nahestehende Menschen, sondern am Wohl aller Menschen ausrichtet. Beim Fest zum Jahresauftakt der Kölner Karl Rahner Akademie stellte Joas jetzt sein Buch und seine Ideen zum moralischen Universalismus vor, Im DOMRADIO.DE Interview erzählt er, welche Möglichkeiten hier das globale Christentum hat, tief verwurzelt im moralischen Universalismus, dem völkischen Nationalismus der großen Imperien Paroli zu bieten.
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