Papst

Papst Leo XIV. wünscht sich mehr Kardinalstreffen

Die Beratungen über die Zukunft der katholischen Kirche auf höchster Ebene gehen schon bald in die nächste Runde. Am 29. Juni werden Papst Leo XIV. und seine Kardinäle laut Vatikan erneut an zwei Tagen über Reformfragen debattieren. Ab dem kommenden Jahr ist zudem angedacht, einen jährlichen Rhythmus mit drei- bis viertägigen Sitzungen einzuführen. Damit will Papst Leo das Kardinalskollegium wieder mehr in die Entscheidungsprozesse der Kurie einbinden.

In dieser Woche hatte der Heilige Vater anderthalb Tage lang mit rund 170 Mitgliedern seines wichtigsten Beratergremiums zu Fragen der Mission und der Synodalität getagt. Auch der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki war beim Konsistorium dabei und empfand die Einladung zu diesem eher seltenen Format als wertschätzend, wie er gegenüber DOMRADIO.DE betonte. Er habe das Konsistorium "als Tage der gelebten Kollegialität und Synodalität unter den Kardinälen, vor allem aber auch mit Papst Leo empfunden".