Mutmaßlicher Brandanschlag auf Kirche in Serbien

Schock am orthodoxen Weihnachtstag

Katholiken sind im orthodox geprägten Serbien eine kleine Minderheit. Nun haben offenbar unbekannte Täter versucht, eine ihrer Kirchen anzuzünden. Der Pfarrer ist bestürzt, denn der Anschlag fand am orthodoxen Weihnachtstag statt.

Symbolbild Brandstiftung / © rbkomar (shutterstock)

In der nordserbischen Stadt Novi Sad ist es zu einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine katholische Kirche gekommen. Laut örtlichen Medienberichten legten Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag das Feuer an einem Seiteneingang der Kirche Maria Namen. Eine Tür aus dem 19. Jahrhundert wurde dabei beschädigt, verletzt wurde niemand.

Den Berichten nach kam der örtliche Pfarrer am frühen Donnerstagmorgen zu der Kirche, wo er überraschend auf Feuerwehr und Polizei traf. Ihm zufolge gehen die Einsatzkräfte von einem vorsätzlich gelegten Brand aus. "Es ist traurig, dass dies am Weihnachtstag geschah", so Atila Zeler mit Blick auf das orthodoxe Fest am Mittwoch.

Katholiken bilden mit fünf Prozent der Bevölkerung eine religiöse Minderheit in Serbien. Sie steht einer serbisch-orthodoxen Gemeinschaft von 85 Prozent gegenüber.

Quelle:
KNA