Aktuell sind viele Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland unterwegs. Die Kinder, verkleidet als Kaspar, Melchior und Balthasar, sammeln an Haustüren Geld für Kinder in Not. Auch im Bundeskanzleramt in Berlin überbrachten sie am 6. Januar ihren Segen. Weil Bundeskanzler Friedrich Merz den traditionellen Termin aber nicht wahrnehmen konnte, wurden die Jungen und Mädchen von Kanzleramtschef Thorsten Frei begrüßt.
Auch die Domradio.de-Redaktion hatte bereits Besuch von den Sternsingern, die ihren Segensspruch "Christus Mansionem Benedicat" über der Tür des Sendestudios anbrachten und auch ein Lied anstimmten.
In diesem Jahr geht die gesammelte Geldsumme des Kindermissionswerk "Die Sternsinger" nach Bangladesch, um dort Kinderarbeit zu bekämpfen und entsprechende Projekte zu unterstützen. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten. Die meisten unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.