In seiner Predigt zum Neujahrsgottesdienst spricht Weihbischof Rolf Steinhäuser über die Bedeutung von Namen und zeigt, dass sie mehr sind als bloße Bezeichnungen: Sie prägen Identität, schaffen Beziehung und können sogar Macht ausdrücken - im Guten wie im Missbrauch, etwa wenn Menschen durch Nummern entwürdigt werden. Vor diesem Hintergrund deutet er den 1. Januar als Tag der Namensgebung Jesu und erinnert an das Lukasevangelium, nach dem das Kind am achten Tag den vom Engel geoffenbarten Namen "Jesus" erhält. Dieser Name - "Gott rettet" - wird für ihn zum Programm: In Jesus wird Gottes heilendes und erlösendes Handeln sichtbar, bis hin zum Kreuz, und Gott selbst wird für die Menschen anrufbar.
Weihbischof Steinhäuser im Pontifikalamt am Hochfest der Gottesmutter Maria
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