05.08.2007

Nachrichtenarchiv 06.08.2007 00:00 Überschwemmungen in Asien: UNICEF befürchtet Epidemien

UNICEF befürchtet, dass sich in den asiatischen Überschwemmungsgebieten gefährliche Durchfall- und Infektionskrankheiten ausbreiten. Insbesondere Kinder und Jugendliche seien von den katastrophalen Bedingungen betroffen, teilte das Hilfswerk mit. Rund zehn Millionen Menschen litten allein in den bedrohten indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesch unter den Folgen der hygienischen Mißstände. Da weitere Wassermassen aus Nepal herangespült würden, könne mit einer Entwarnung und einer Verbesserung der Lage im Katastrophengebiet vorerst nicht gerechnet werden. UNICEF ruft zu schneller Hilfe für die Opfer der schweren Monsun-Fluten auf. Den betroffenen Menschen müsse dringend Zugang zu sauberem Trinkwasser, Essen und Unterkunft verschafft werden. Seit dem Beginn des Monsuns Mitte Juni starben in Indien mehr als 1.000 Menschen.