08.07.2007

Nachrichtenarchiv 09.07.2007 00:00 Rotes Kreuz warnt vor Engpass bei Blutspenden

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat vor einem Mangel an Blutspenden während der Ferien gewarnt. Die Sommerzeit sei eine problematische Saison, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der "Rheinischen Post". "Die Menschen haben dann alles Mögliche im Sinn, aber keine Blutspende", beklagte Seiters. Das DRK sichere mit 3,5 Millionen Blutspenden im Jahr 80 Prozent der Versorgung. Dafür würden durchschnittlich 15.000 Spenden pro Tag benötigt. Der frühere Bundesinnenminister  warnte vor einer Zunahme privater Anbieter, die ihre Blutspender zahlten. Das Rote Kreuz zahle dagegen für Blutspenden kein Geld. Das sei ein wichtiger Faktor zur Risiko-Minimierung: Wer kein Geld erwarte, sei eher bereit, Fragen zu möglichen Gesundheitsrisiken korrekt zu beantworten, erläuterte Seiters.