03.07.2007

Nachrichtenarchiv 04.07.2007 00:00 Russland: Zunehmend rassistische Gewalt in Großstädten

In Russland gibt es nach Angaben von Menschenrechtlern immer mehr Opfer rassistischer Gewalt. Im ersten Halbjahr seien bereits 34 Menschen an den Folgen fremdenfeindlicher Angriffe gestorben, 280 wurden verletzt. Das teilte  das Moskauer Menschenrechtszentrum Sowa mit. Opfer seien meist Menschen aus dem Kaukasus, Zentral- und Südostasien. Für die meisten Gewalttaten seien Skinheads verantwortlich. Das Zentrum geht von landesweit 60 000 rechtsextremen Skinheads aus. Die größten Probleme mit extremistischer Gewalt hätten die Großstädte Moskau, St. Petersburg und Nischni Nowgorod, so die Menschenrechtsorganisation.