23.06.2007

Nachrichtenarchiv 24.06.2007 00:00 Kardinal Lehmann fordert differenziertere Sterbebegleitung

Kardinal Karl Lehmann hat an Politik und Krankenkassen appelliert, bessere Rahmenbedingungen für die Sterbebegleitung zu schaffen. Ohne differenzierte Sterbebegleitung werde die Zustimmung zu Formen aktiver Sterbehilfe kaum einzudämmen sein. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sprach sich in der Debatte um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen für eine eingeschränkte Gültigkeit aus. Die Reichweite von Patientenverfügungen sollte auf zum Tode führende Erkrankungen beschränkt werden. Im Streit um die Behandlung von Wachkomapatienten forderte der Kardinal, dass lebenserhaltende Maßnahmen nicht beendet werden dürften