21.06.2007

Nachrichtenarchiv 22.06.2007 00:00 GEW fordert individuelle Förderung von Kindesbeinen an

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Forderung von Bundesbildungsministerin Schavan, die Zahl der Schulabbrecher zu begrenzen, als wohlfeile Absichtserklärung kritisiert. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte GEW-Bundesvize Demmer, das seien Lippenbekenntnisse. Denn nicht die Bundesregierung, sondern die Länder seien zuständig. Die Ministerin fordere etwas, was andere umsetzen müssten. Wie wenig zur Lösung des Problems bislang geschehen sei, zeige bereits Schavans Formulierung, sie sei mit den Kultusministern im Gespräch. Die GEW forderte konsequente individuelle Förderung von Kindesbeinen an, um den Abbruch von Schulausbildung zu verhindern. Vorsorge sei das einzige, was helfe.