06.06.2007

Nachrichtenarchiv 07.06.2007 00:00 Huber: Religionsfreiheit muss für alle und an allen Orten gelten

Die Differenzen zwischen evangelischer Kirche und den Muslimorganisationen dauern an. Auf dem Kirchentag in Köln bekräftigte der EKD-Ratsvorsitzende Huber die Forderung nach Religionsfreiheit in islamischen Ländern. Religionsfreiheit müsse für alle und an allen Orten gelten, "für Muslime in Deutschland wie für Christen in der Türkei". Bekir Alboga von der Türkisch-Islamischen Union hatte der EKD vorgeworfen, Dialog und Mission gleichzusetzen. Huber sagte weiter, Muslime müssten das Recht auf einen Religionswechsel akzeptieren. Noch immer gebe es in Deutschland ehemalige Muslime, die sich nicht trauten, ihren Übertritt zum Christentum zu bekennen, weil sie sich vor Repressalien fürchteten. - Die Gesprächsrunde stand unter dem Motto "Wie hältst du's mit der Religionsfreiheit?".