21.05.2007

Nachrichtenarchiv 22.05.2007 00:00 "Big-Brother-Awards" für problematische Datenerhebungen

Mit den Big-Brother-Awards wollen Datenschützer auch in diesem Jahr problematische Datenerhebungen öffentlich machen. Bis zum 15. Juli können dafür Vorschläge eingereicht werden. Das erklärte der Verein zur Förderung des öffentlich bewegten und unbewegten Datenverkehrs. Mit der Negativ-Auszeichnung sollen Organisationen, Verbände oder Einzelpersonen gerügt werden, die Dritten persönliche Daten zugänglich machen oder nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen. Die Preisverleihung findet am 20. Oktober in Bielefeld statt. Im vergangenen Jahr erhielt die Konferenz der Innenminister einen "Award" für die Einrichtung einer zentralen Anti-Terror-Datei.