07.05.2007

Nachrichtenarchiv 08.05.2007 00:00 Bischof warnt vor Aufweichung der Stammzellen-Gesetzgebung

Mit Blick auf die morgige Stammzell-Anhörung des Bundestags hat der Fuldaer katholische Bischof Algermissen vor einer Abschaffung der Stichtagsregelung im Stammzellgesetz gewarnt. Der Bischof äußerte die Befürchtung, dass damit eine zweite Stammzelldebatte eröffnet werde, an deren Ende wohl die Lizenz stehen werde, auf frische embryonale Stammzellen zurückgreifen zu dürfen. Nach der geltenden Gesetzeslage ist in der Bundesrepublik Forschung, bei der Embryonen zerstört werden, generell verboten. Verwendet werden dürfen laut Stammzellgesetz nur Zellen, die vor dem Stichtag 1. Januar 2002 im Ausland entstanden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft dringt auf