01.05.2007

Nachrichtenarchiv 02.05.2007 00:00 Welthungerhilfe stellt Arbeit in Nordafghanistan ein

Nach der Ermordung eines Mitarbeiters der Deutschen Welthungerhilfe in Afghanistan hat der Generalsekretär der Organisation, Hans-Joachim Preuß, für einen Strategiewechsel in dem Land plädiert. Es sei an der Zeit, zusammen mit den Taliban und dem Iran einen nationalen Konsens für das Land zu erreichen, damit die Nato abziehen könne, sagt Preuß in der Mittwochs-Ausgabe der "Stuttgarter Zeitung". In der Nähe der Stadt Kundus war am Sonntag erneut ein Mitarbeiter der Welthungerhilfe erschossen worden. Als Sofortmaßnahme stellte die die Organisation alle Arbeiten in der Provinz ein. Anfang März war bereits der deutsche Mitarbeiter Dieter Rübling bei einem Überfall auf einer Landstraße im Norden des Landes erschossen worden.