02.04.2007

Nachrichtenarchiv 03.04.2007 00:00 Bischof Huber: Glauben wird in Ostdeutschland wichtiger

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, sieht eine zunehmende Verbreitung des christlichen Glaubens in Ostdeutschland. Im Osten der Bundesrepublik glaubten heute mehr Menschen an Gott als der Kirche angehörten, so der Bischof. "Es fragen auch weit mehr Menschen nach Gott als nur die, die sich zu ihrem Glauben bekennen", sagte Huber in einem Interview der Zeitschrift "Super Illu". Nicht nur zu Weihnachten und Ostern kämen in den letzten Jahren immer mehr Menschen in die Kirche, weil sie nach Orientierung für ihr Leben fragten und sich dem Geheimnis des Glaubens nähern wollten. Diese Entwicklung freue ihn besonders, weil den Ostdeutschen in der DDR-Zeit eingeredet worden sei, "dass es der wichtigste Fortschritt im Leben wäre, nicht mehr über Gott nachzudenken."