24.03.2007

Nachrichtenarchiv 25.03.2007 00:00 Kardinal Meisner kritisiert Familienpolitik als 'Scheckbuchpolitik'

Kölns Kardinal Joachim Meisner hat die Familienpolitik der Bundesregierung als «Scheckbuchpolitik» kritisiert. Man glaube, alle wichtigen Probleme  liessen sich mit Geld lösen, schreibt er in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der niedrigen Geburtenrate jedoch sei durch finanzielle Mittel nicht beizukommen. Die Gleichung "je mehr Krippen, desto mehr Kinder" sei falsch. Als Beispiel nannte Meisner die neuen Bundesländer. Dort sei das Betreuungsangebot sehr hoch, aber die Geburtenrate besonders niedrig.