19.03.2007

Nachrichtenarchiv 20.03.2007 00:00 Misereor: Mehr Subventionen für sauberes Trinkwasser in Afrika

Das katholische Hilfswerk MISEREOR macht falsche entwicklungspolitische Weichenstellungen dafür verantwortlich, dass noch immer vier von zehn Afrikanern südlich der Sahara keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Mit Blick auf den internationalen Welttag des Wassers am Donnerstag kritisierte MISEREOR, dass die internationale Staatengemeinschaft damit ausgerechnet in der Weltregion versage, die am dringendsten auf Fortschritte im Bereich der Wasserversorgung angewiesen sei. Verunreinigtes Trinkwasser verursache viele vermeidbare Krankheiten und sei daher jedes Jahr für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich.