19.03.2007

Nachrichtenarchiv 20.03.2007 00:00 Menschenrechts-Organisationen fordern Aktionsplan gegen Rassismus

Zum morgigen Welttag gegen Rassismus haben Menschenrechtsorganisationen die Bundesregierung aufgefordert, einen nationalen Aktionsplan gegen Rassismus vorzulegen. Angesichts steigender Zahlen rassistisch und rechtsradikal motivierter Straftaten dürfe nicht nur lokal und im Rahmen zeitlich befristeter Pilotprojekte gehandelt werden. Das erklärten amnesty international und Aktioncourage-SOS Rassismus in Berlin. Ursprünglich habe die Bundesregierung bereits 2001 zugesagt, einen bundesweiten Aktionsplan aufzustellen. "Rassismus zu überwinden ist eine Daueraufgabe, die verlässliche Finanzierung, Kompetenz und Koordination braucht", so Klaus Stoltenberg von Aktioncourage-SOS Rassismus.