18.03.2007

Nachrichtenarchiv 19.03.2007 00:00 Kirche kritisiert Menschenrechtslage auf Philippinen

Die Kirchen auf den Philippinen haben der Regierung ihres Landes unter Präsidentin Arroyo schwere Verletzungen der Menschenrechte zur Last gelegt. Der Kampf gegen den Terrorismus liefere der Regierung den Vorwand zu Tötungen, Folter und dem Verschleppen von Gegnern, kritisierte der Nationale Kirchenrat der Philippinen in einem Bericht, der am Montag dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgelegt wurde. Seit dem Amtsantritt der Präsidentin Arroyo 2001 seien die Rechte von fast 400.000 Menschen verletzt worden, hieß es weiter. Die Kirchen forderten vom UN-Menschenrechtsrat, auf die Verfehlungen der Regierung Arroyo zu reagieren.