08.03.2007

Nachrichtenarchiv 09.03.2007 00:00 Trotz Mord: Mitarbeiter bleiben vorerst in Afghanistan

Nach der Ermordung eines deutschen Entwicklungshelfers in Afghanistan wollen deutsche Hilfsorganisationen und das Entwicklungsministerium ihre Mitarbeiter zunächst nicht aus dem Land abziehen. Die Welthungerhilfe vermutet hinter der Ermordung ihres Mitarbeiters in Afghanistan politische Gründe. Außenpolitiker aller Parteien warnten unterdessen davor, Entwicklungsprojekte in Afghaninstan zu vernachlässigen. Für die Welthungerhilfe sind 25 ausländische, meist deutsche Mitarbeiter sowie 600 einheimische Kräfte in Afghanistan tätig. Unterdessen kündigte Caritas international in Freiburg an, die Sicherheitslage für Mitarbeiter in Afghanistan zu überprüfen.