26.02.2007

Nachrichtenarchiv 27.02.2007 00:00 Stiftung Weltbevölkerung: Familienplanung gehört zu Klimapolitik

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung geht davon aus, dass das weltweite Bevölkerungswachstum eine zentrale Rolle beim Klimawandel spielt. Selbst wenn der Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid sinke, stiegen die globalen Emissionen durch die zunehmende Zahl von Menschen. Deshalb gehöre Familienplanung unbedingt zu einer ganzheitlichen Klimapolitik. Ein langsameres Bevölkerungswachstum könne einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Treibhauseffekt zu verringern. Die Stiftung erklärte weiter, die Weltbevölkerung wachse derzeit jährlich um 80 Millionen Menschen. Im Jahr 2050 lebten voraussichtlich mehr als neun Milliarden Menschen auf der Erde.