21.02.2007

Nachrichtenarchiv 22.02.2007 00:00 Ruf nach UN-Friedenstruppe für den Tschad

Menschenrechtler warnen vor zunehmender Gewalt und Kämpfen im Grenzgebiet zwischen Tschad und Sudan. Mehr als 120.000 Zivilisten seien allein in den vergangenen sechs Monaten von Rebellen aus der Krisenregion vertrieben worden. Das erklärte Human Rights Watch (HRW) in New York. Die Organisation fordert von den Vereinten Nationen, so schnell wie möglich eine internationale Friedenstruppe in den Tschad zu entsenden. Wegen der anhaltenden Kämpfe solle auch eine Mission im angrenzenden sudanesischen Darfur vorgesehen werden.