27.01.2007

Nachrichtenarchiv 28.01.2007 00:00 Hälfte der unteren Sozial-Schicht hat finanzielle Probleme

Fast zwei Drittel der Menschen in der einfachsten gesellschaftlichen Schicht sind unzufrieden mit ihrem Leben. Das geht aus neuen Ergebnissen der Studie "Generationenbarometer" hervor, berichtet die "Welt am Sonntag". 63 Prozent der Befragten gaben dabei an, sich in ihrem Leben vieles anders zu wünschen. "Wir haben manchmal finanzielle Probleme", sagen 52 Prozent. Die Studie, die das Allensbach-Institut im Auftrag des Forums "Familie stark machen" erarbeitet hat, untersucht das Zusammenleben innerhalb der Familien in der einfachsten sozialen Schicht. Ausgewertet wurden dabei die Angaben von 1790 Personen zwischen 16 und 59 Jahren. In einer sozialen Schicht, in der 30 Prozent der Menschen arbeitslos sind, hat der Beruf eine deutlich geringere Bedeutung als in gehobeneren Schichten. Nur etwa die Hälfte der Befragten gab an, dass der Beruf ihnen viel bedeute. In der so genannten Oberschicht meinen das immerhin 64 Prozent der Befragten.--Die so genannte Schichtzugehörigkeit errechnete das Allensbach-Institut aus den Angaben der Befragten zu ihrer Schulbildung, ihrem Einkommen und Berufskreis sowie aus der eigenen Einschätzung der Interviewer.