18.01.2007

Nachrichtenarchiv 19.01.2007 00:00 Elf Tote in Deutschland durch Orkan Kyrill

Der seit mehreren Jahren stärkste Sturm in Deutschland hat elf Menschenleben gefordert. Mehrere hundert Menschen erlitten Verletzungen, wie die Polizeibehörden der Länder mitteilten. Bei Spitzengeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern richtete der Orkan "Kyrill" schwere Verwüstungen an. Die Schäden dürften einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen. Der Zugverkehr wurde erstmals in der Geschichte der Deutschen Bahn bundesweit vorübergehend eingestellt. In ganz Deutschland waren Tausende Einsatzkräfte im Einsatz. Auf den Bahnhöfen saßen Zehntausende Reisende in der Nacht fest. Für sie wurden Notquartiere eingerichtet. Auch für Freitag ist ein normaler Betrieb im gesamten Fern- und Nahverkehr laut Bahn noch nicht möglich. Die Deutsche Bahn hat nach den schweren Orkanschäden eine kostenlose Hotline eingerichtet. Reisende können sich über die aktuelle Verkehrssituation unter der Rufnummer 0 80 00 99 66 33 informieren. Die Bahn hatte am frühen Donnerstagabend wegen des Orkans "Kyrill" vorsorglich den bundesweiten Zugverkehr weitgehend eingestellt. Der Zugverkehr normalisiert sich unterdessen allmählich wieder.