10.01.2007

Nachrichtenarchiv 11.01.2007 00:00 Bischof wirft philippinischer Regierung Morde vor

Der philippinische Bischof Pascua wirft der Regierung seines Landes massive Menschenrechtsverletzungen vor. Seit Amtsantritt von Präsidentin Arroyo seien 818 Menschen seien ermordet worden und rund 200 verschwunden. Das sagte der Leiter einer protestantischen Kirche auf den Philippinen heute in Bad Neuenahr am Rande der rheinischen Landessynode. Regimekritiker stünden unter Beobachtung des Militärs, erklärte der Bischof weiter. Das Militär habe die seine und andere Kirchen wie auch Menschenrechtsorganisationen auch als Staatsfeinde bezeichnet.