14.11.2006

Nachrichtenarchiv 15.11.2006 00:00 Papst kritisiert weltweite Flüchtlings- Situation

Papst Benedikt XVI. hat eine Verschlechterung der Situation von Flüchtlingen beklagt. Neben den bisherigen Schwierigkeiten gebe es die Gefahr, "dass Frauen und Kinder in den sexuellen Missbrauch als Mechanismus des Überlebens geraten", warnte er in seiner am Dienstag im Vatikan veröffentlichten Botschaft zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge, der am 14. Januar begangen wird. In seiner Botschaft fordert das Kirchenoberhaupt verstärkte Bemühungen zur Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen. "Die Kirche unterstützt die Ratifizierung der internationalen Rechtsmittel, die darauf ausgerichtet sind, die Rechte der Migranten und Flüchtlinge sowie ihrer Familie zu verteidigen", betonte Benedikt. Gleichzeitig rief er Zuwanderer dazu auf, ihre Eingliederung durch Offenheit für die Kultur der Gastländer zu fördern.