06.11.2006

Nachrichtenarchiv 07.11.2006 00:00 UN will umfassendes Verbot für Streubomben

Der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Egeland, hat ein umfassendes Verbot für Streubomben gefordert. Solange diese Waffe erlaubt sei, werde sie weiter Zivilisten verstümmeln oder töten, beklagte Egeland auf einer Staatenkonferenz zu konventionellen Waffen in Genf. Auf der Tagung wollen mehrere Länder einen Verbotsantrag einbringen, der von den USA, Russland und China abgelehnt wird. Die drei Länder argumentieren, die bisherigen internationalen Regeln zum Streubombeneinsatz reichten aus. Die USA wollen sich allerdings für schärfere Regeln beim Einsatz von Anti-Fahrzeugminen einsetzen. Diese Waffen sollen mit einem Selbstzerstörungsmechanismus gebaut werden, damit sie nach Konflikten Zivilisten nicht mehr verletzen.