Eintausend Menschen haben am 1. November mit einem stillen Gedenken in Solingen Abschied von der Friedensbotschafterin Mevlüde Genç genommen. 1993 hatten Neonazis das Haus der Familie Genç in der Solinger Wernerstraße in Brand gesteckt. Ihre zwei Töchter, zwei Enkelkinder und eine Nichte kamen dabei ums Leben. Trotzdem hat sich Mevlüde Genç für Toleranz und Versöhnung in Deutschland eingesetzt und wurde so zu einer Stimme für ein friedliches Miteinander der Kulturen und Religionen.
Ein Interview mit Brunhilde Hertwich (2. Vorsitzende des Dekanat-Rates von Solingen)
Abschied von Mevlüde Genç
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