30.10.2006

Nachrichtenarchiv 31.10.2006 00:00 Huber hebt Bedeutung der Religionen für den Frieden hervor

Zum heutigen Reformationstag hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, die Bedeutung der Religionen für den Frieden betont. Vorbild könne die den Protestantismus prägende Verbindung von Glaube und Vernunft sein. So heißt es in einem Beitrag des Berliner Bischofs in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Ein nicht durch die Vernunft aufgehellter Glaube sei in Gefahr, "barbarisch und gewalttätig zu werden", schreibt Huberund bezieht sich dabei auch auf den Dialog mit dem Islam. Der EKD-Ratsvorsitzende rief die Christen zugleich auf, nicht die dunklen Seiten ihrer eigenen Kirchengeschichte zu vergessen. Nur mit einer selbstkritischen Haltung könnten Christen vom Islam erwarten, dass er der religiösen Legitimation von Gewalt entgegentritt, so Huber.