12.10.2006

Nachrichtenarchiv 13.10.2006 00:00 Mögliche Beteiligung des deutschen Staates an EADS umstritten

Der Leiter des Hamburger Weltwirtschafts-Instituts, Straubhaar, hat vor einen möglichen Einstieg des deutschen Staats beim Airbus-Mutterkonzern EADS gewarnt. "Hier kann der Staat keine Lösung sein", sagte Straubhaar der Tageszeitung "Die Welt". Statt dessen plädierte er für Finanzinvestoren als mögliche EADS-Aktionäre. Der finanzpolitische Sprecher der Union, Bernhardt, sagte, prinzipiell müsse der Wettbewerb entscheiden und nicht die Politik. Eine mögliche Beteiligung der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau müsse daher auf höchstens zwei Jahre begrenzt werden. Dagegen sprach sich der DGB für ein "grundsätzlich langfristiges" finanzielles Engagement der Bundesregierung bei EADS aus.