12.10.2006

Nachrichtenarchiv 13.10.2006 00:00 "Welthunger-Index" soll für Druck in Geberländern sorgen

Mit einem neuen Welthunger-Index soll der Kampf gegen Armut und Hunger verstärkt werden. Den Index wollen die Deutsche Welthungerhilfe und das Forschungsinstitut für Internationale Ernährungspolitik (IFPRI) erstellen. Er solle ein wirkungsvolles Instrument sein, um öffentlichen Druck auf die Regierungen der Geberländer auszuüben. Der Index zeigt die Hungersituation in 119 Entwicklungs- und Transformationsländern auf. Die besten Werte erreicht danach Weißrussland, gefolgt von Argentinien und Chile. Am schlimmsten ist die Situation in den Ländern Kongo, Eritrea sowie Burundi, das den letzten Listenplatz einnimmt.