01.10.2006

Nachrichtenarchiv 02.10.2006 00:00 Hilfswerke verlangen strengere Export-Kontrollen für Waffen

amnesty international und das Hilfswerk Oxfam haben weltweit strengere Exportkontrollen für Waffen und Rüstungsgüter gefordert. Derzeit könnten Waffen problemlos an bestehenden Embargos vorbei in Länder gelangen, in denen schwere Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie der beiden Organisationen. Oft würden Produktionsstandorte in Länder mit nicht so strengen Exportkontrollen verlagert. Angesichts von durchschnittlich bis zu 1.000 durch Waffengewalt getöteten Menschen pro Tag sei eine "umfassende politische Lösung" so amnesty und Oxfam. - Vor wenigen Tagen hatten die Kirchen und zuvor der Internationale Friedensdienst Eirene bereits den Anstieg deutscher Rüstungsausfuhren scharf kritisiert.