28.09.2006

Nachrichtenarchiv 29.09.2006 00:00 Hamburger Weihbischof gegen völlige Gleichbehandlung der Muslime

Der Dialog zwischen Christen und Muslimen darf nach Ansicht des katholischen Hamburger Weihbischofs Jaschke nicht zu einer völligen Gleichbehandlung der Muslime führen. Jaschke ist bei der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für den interreligiösen Dialog. Die herrschende Religion in Deutschland sei das Christentum. Deshalb könne der Islam kein gleichberechtigter Partner sein. Der Ruf des Muezzins passe ebenso wenig in deutsche Städte wie Glockenläuten nach Saudi-Arabien. Die Frage des Verhältnisses zur Gewalt sei eine entscheidende Hürde im Dialog zwischen Christen und Muslimen. Die Mehrheit der Muslime sei vernünftig und bereit, den Verzicht auf Gewalt mitzutragen. Aber de facto spiele Gewalt in muslimischen Kreisen doch eine Rolle, sagte Jaschke.