17.09.2006

Nachrichtenarchiv 18.09.2006 00:00 Entsetzen über NPD-Erfolg in Schwerin

Der Einzug der rechtsextremen NPD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat bei den anderen Parteien Entsetzen ausgelöst. Ministerpräsident Ringstorff sagte, die NPD habe für keines der Probleme im Land eine Lösung. CDU-Spitzenkandidat Seidel befürchtet nun einen schweren Image-Verlust für das Land. Vor dem Landtag demonstrierten am Abend rund 400 Menschen gegen Rechtsextremismus. - Auf einer NPD-Wahlparty in Schwerin wurden Journalisten angegriffen. Nach Polizei-Angaben schlugen mehrere Rechtsextremisten auf einen Kameramann und einen Fotografen ein.