05.09.2006

Nachrichtenarchiv 06.09.2006 00:00 Caritas warnt vor Kürzungen bei Eingliederungshilfen

Der Deutsche Caritasverband hat Kürzungen bei den Eingliederungshilfen für Hartz-IV-Empfänger als falsches Signal bezeichnet. Im Sinne einer aktiven Arbeitsmarktpolitik seien die Finanzmittel in vollem Umfang notwendig und müssten sogar einen höheren Stellenwert bekommen, betonte Generalsekretär Cremer heute in Berlin. Der vom Bundesfinanzministerium vorgesehene vorläufige Ausgabenstopp bei den Eingliederungsmitteln für Hartz-IV-Empfänger von bis zu einer Milliarde Euro träfe ausgerechnet die Maßnahmen, die Betroffene wieder für einen Job fit machen sollten.