14.08.2006

Nachrichtenarchiv 15.08.2006 00:00 Menschenrechts - Beauftragter: In Darfur droht Katastrophe

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Nooke, befürchtet eine humanitäre Katastrophe in der westsudanesischen Krisenprovinz Darfur. Trotz des Friedensabkommens zwischen Regierung und Rebellengruppen vom Mai hätten Gewalt und Unsicherheiten zugenommen. Es gebe vermehrt Kämpfe und Überfälle auf Dörfer, so Nooke. Zudem sei knapp eine Million Menschen im Norden und Westen der Konfliktzone wegen fehlender Sicherheiten von humanitärer Hilfe abgeschnitten. Der CDU-Politiker äußerte sich nach einem einwöchigen Besuch des Sudan, wo er sich unter anderen mit Vertretern der Regierung und von Nichtregierungsorganisationen getroffen hatte.